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Sie verhindern Lieferausfälle wichtiger Medikamente – und kassieren Millionen

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Als die Klopapierregale vor eineinhalb Jahren leer waren, waren Lieferengpässe und Knappheit für viele Menschen plötzlich real. Manche Branchen kämpfen mit dem Problem aber schon deutlich länger. Im Bereich Pharma haben sich Lieferengpässe laut Angaben der Europäischen Kommission zwischen 2000 und 2018 verzwanzigfacht.

Der Ausbruch der Pandemie hat das Thema logischerweise zusätzlich verschärft. Knapp werden oftmals „essentielle“ Medikamente wie Mittel zur Krebstherapie oder Impfstoffe sowie Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie oder Parkinson, und seit 2020 auch Mittel, die in Kliniken und auf Intensivstationen zur Behandlung von Corona-Patienten eingesetzt werden, etwa Anästhetika und Antibiotika. Für Patienten eine Katastrophe – und für Pharmaproduzenten ein massives Umsatzproblem. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Sie reichen von Hamsterkäufen über Parallelimporte und verquere Preispolitik bis hin zu Produktrückrufen.

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