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Ab dem 1. September 2020 ergänzt Christian Schulte die Geschäftsführung der coparion GmbH & Co. KG

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Christian Schulte tritt die Nachfolge von Christian Stein an, der nach mehr als vier Jahren die Gesellschaft verlässt, um neue Herausforderungen anzunehmen.

 

Dr. Matthias Koehler, Ministerialdirigent BMWi als Vertreter des ERP-Sondervermögens: „Wir möchten Christian Stein danken für seinen Einsatz und ausgezeichnete Leistung beim Aufbau von coparion und wünschen ihm alles Gute bei seinem nächsten beruflichen Schritt. Gleichzeitig freuen wir uns sehr, mit Christian Schulte einen exzellenten Nachfolger aus der Mitte von coparion zum Geschäftsführer berufen zu können. Als ein früher Mitarbeiter von coparion hat er wesentlichen Anteil am Aufbau der Gesellschaft. Im Team mit David Zimmer ist damit eine nahtlose Weiterführung des erfolgreichen Weges der vergangenen Jahre sichergestellt. Mit über 40 Beteiligungen als Co-Investor seit dem Start hat coparion einen substantiellen Beitrag zur Entwicklung des Startup Ökosystems in Deutschland geleistet und mit der starken Etablierung am Markt die Erwartungen der Gesellschafter übertroffen.

 

Michael Raschke, Head of Banks Germany, Austria, Norway and Iceland, Europäische Investitionsbank (EIB): „coparion hat sich seit seiner Gründung als maßgeblicher Partner für innovative und schnell wachsende Unternehmen am Markt etabliert. Gerade im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld kommt es darauf an, diesen Unternehmen weiter entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten bieten zu können. Die EIB als Bank der EU ist stolz darauf, in Kooperation mit dem BMWi und der KfW Capital hierzu beitragen zu können.

Die erfolgreiche Etablierung von coparion am Markt ist dem ganzen Investmentteam unter der Leitung von Christian Stein und David Zimmer zuzuschreiben. Die Neubesetzung der Geschäftsführerposition aus dem Team heraus ist ein Beweis für diese eindrucksvolle Leistung. Wir danken Christian Stein für seinen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des deutschen VC Marktes und wünschen Christian Schulte für seine neue Rolle alles Gute und viel Erfolg.“

„Als professioneller Co-Investmentfonds trägt coparion mit einem Fondsvolumen von € 275 Mio. maßgeblich dazu bei, junge Technologieunternehmen mit Kapital und wertvollem Know How in ihrem Wachstum zu unterstützen. Wir danken Christian Stein, der gemeinsam mit David Zimmer coparion zu einem unverzichtbaren Teil des VC Ökosystems in Deutschland aufgebaut hat und wünschen ihm für seine nächste berufliche Station viel Erfolg. Mit Christian Schulte wurde ein hervorragender Nachfolger aus dem coparion-Team gefunden, der zusammen mit David Zimmer in der Geschäftsführung den weiteren Ausbau von coparion vorantreibt. Gemeinsam mit dem BMWi und der EIB freut sich KfW Capital auf die weitere Zusammenarbeit mit coparion und wünscht beiden Geschäftsführern viel Erfolg bei ihren branchenübergreifenden Investments in wachstumsstarke, innovative Technologieunternehmen“ sagt Jörg Goschin, Geschäftsführer KfW Capital.

Das ERP-Sondervermögen fördert seit 70 Jahren die Wirtschaft in Deutschland. Es stammt aus Mitteln des Marschallplans und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verwaltet. Im Fokus der Förderung stehen kleine und mittlere Unternehmen, die in ihrer Finanzierungssituation oftmals gegenüber Großunternehmen strukturell benachteiligt sind. Insgesamt leistet die ERP-Förderung einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen und der freien Berufe und trägt zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bei.

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten der EU. Sie vergibt langfristige Mittel für solide Projekte, die den Zielen der EU entsprechen.

 

KfW Capital: Ziel von KfW Capital ist die nachhaltige Stärkung der VC-Fondslandschaft, damit innovative Technologieunternehmen in Deutschland besseren Zugang zu Wachstumskapital erhalten und der Innovationsstandort nachhaltig gestärkt wird. Die Beteiligungstochter der KfW investiert in europäische VC-Fonds, die junge, innovative Technologieunternehmen in Deutschland finanzieren. Dabei tritt KfW Capital als institutioneller Investor auf, der stets zu gleichen Bedingungen wie private Kapitalgeber investiert. Der Anteil am Gesamtvolumen der Fonds beträgt dabei maximal 19,9 %. Die VC-Fonds sind verpflichtet, mindestens das von KfW Capital eingebrachte Kapital in deutsche Wachstumsunternehmen zu investieren. Zum Produktspektrum von KfW Capital gehören Beteiligungen an coparion und an den drei Generationen des High Tech Gründerfonds sowie - mit Unterstützung des ERP-Sondervermögens - das Produkt ERP-VC-Fondsinvestments. KfW Capital orientiert sich bei den Investments an den Nachhaltigkeitskriterien der KfW und wendet die Ausschlussliste der Sektorleitlinien des Konzerns an. Bei den Zielfonds legt der VC-Fondsinvestor Wert auf die Berücksichtigung von ESG-Kriterien. Insgesamt umfasst das Portfolio von KfW Capital zum 30.6.2020 43 VC-Fondszusagen mit einem Volumen von rd. 740 Mio. EUR. Das aggregierte Volumen aller Fonds, in die KfW Capital investiert ist, beläuft sich auf mehr als 9 Mrd. EUR. Weitere Informationen zu KfW Capital finden Sie unter www.kfw-capital.de.